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Zukunftsfähig?
Ein Urlaubsschnappschuss aus Warnemünde.
Nein, nicht die braungebrannte Blonde, sondern das Werbeschild darüber.
Anfangs hielt ich es für einen Gag. Dann dachte ich an "Moni's Nähstübchen", "Maik's Malerbude" (nur echt mit den grammatisch falschen Apostrophen) und an ähnlich rührende Versuche, um der Arbeitslosigkeit in strukturschwachen Gebieten zu entgehen. Typisch Ost.
Zu Hause, beim Googeln dann das Erstaunen: Wäschereien dieses Namens gibt es seit Jahrzehnten selbst in westdeutschen Großstädten. Da hat sich schon seit Kaisers Zeiten ein Konzept gehalten, was anscheinend heute noch Kunden anzieht und Arbeitsplätze sichert.
Allerdings, wenn ich mir vorstelle, mit diesem Schild überm Kopf als emanzipierte Frau dort arbeiten zu müssen - oder als emanzipierter Mann mit einem Wäschekorb in diesen Laden hineinzurollen...
Vor letzterem bewahrt mich die Stufe am Eingang.
Na gut, denke ich, wenn nicht mal die Bevölkerungsmehrheit in Deutschland (rund 51% Frauen) sich von so was diskriminiert fühlt, werde ich als Rollimann wohl auch darüber hinweg kommen.
Oder doch nicht!
PS: Mehr zu Diskriminierung und was sich dagegen tun lässt, finden Sie in der Rubrik "Neuigkeiten".
Und eine weitere, rundum positive Sommer-Erinnerung, in "Das Letzte".
Dazu bitte wieder zurück auf die Startseite.
Märchenhaft
"Das BZSL, Equal-Projekt, Anne Gersdorff - hallo?" Schade, dass wir diesen Text nicht mit Originalton unterlegen können. Denn Annes Stimme klingt wirklich sehr markant, nicht nur am Telefon. Und ihr "Hallo" geht am Ende richtig schön neugierig nach oben.
Anne will es wissen. Nach ihrem Abi hatte sie sich um einen Praktikumsplatz im BZSL-Equal-Projekt beworben. Von Ende August bis Ende Dezember 2006 war sie fast täglich mit dabei: Beratung und Bewerbertrainings für behinderte Schülerinnen und Schüler, Entwicklung von weiteren Angeboten zum "Selbstbestimmt-Leben-Lernen", Gestaltung unseres Messestandes auf der Rehafair, Teilnahme am "Visionen-Kongress" in Bremen.
Statt eines nüchternen Praktikumsberichtes schrieb sie für uns ein "Märchen". Wer hier klickt, kann es als Datei im PDF-Format lesen.
Wir wünschen Anne, dass für sie noch viele gute Märchen wahr werden. Wir wünschen uns, dass sie zumindest bis zum Beginn ihres Studiums (Soziale Arbeit) weiter bei uns mitarbeitet, ihre Kreativität und Kritik einbringt - und ihre Neugier.
My Baby Baby Balla Balla ...
hieß Mitte der sechziger Jahre ein Hit, dessen gesamter Text aus einer schier unendlichen Wiederholung des zweiten Teils der Titelzeile bestand. Balla-balla-balla-balla ... Klang ein bisschen wie verrückt, hieß aber ganz einfach "tanze, tanze!" Italienisch für Anfänger sozusagen.
Wenn jenes Lied heute erklänge, wüsste wohl jeder: na klar - das ist die FIFA-Hymne!
Ein bisschen verrückt sind auch manche Fan-Artikel. Das merken die Fans jedoch frühestens nach dem letzten Abpfiff. Einen fast übernatürlichen Realitätssinn bewiesen die Hersteller jenes Fußball-Bären (siehe Foto). Genau genommen müsste der Bär natürlich kein deutsches, sondern ein österreichisches Trikot tragen. Doch wer will das so genau wissen.
Falls Sie genug von Fußball oder auch von Bemerkungen dazu haben - hier unser Versprechen: Auf keiner der rund 55 Unterseiten unserer Webseite werden Sie noch ein Wörtchen oder Bildchen darüber finden.
Schauen Sie sich ganz entspannt um.