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Assistenz und Arbeitsassistenz sind noch ziemlich "junge" Begriffe. Gemeint ist damit eine individuelle, persönliche Hilfe, bei der behinderte Mensch ganz oder weitestgehend selbst bestimmt: wann, wobei, wie und durch wen diese Hilfe geleistet wird.
Wenn dies funktioniert, kann auch ein schwerst behinderter Mensch sein eigenes Leben selbstbestimmt und individuell gestalten - unabhängig von Heimen oder familiärer Behütung.
Im Bereich der Arbeitswelt kann er das Spektrum seiner beruflichen Möglichkeiten, seiner Teilhabe an beruflicher Weiterbildung und seine Karrierechancen beträchtlich erweitern.
Seit 2001 gilt das Recht auf Arbeitsassistenz (im SGB IX) und auf Übernahme aller notwendigen Assistenzkosten durch die Integrationsämter, die Arbeitsämter oder andere jeweils zuständige Leistungsträger.
Für den Bereich der privaten Sphäre kämpfen Behindertenorganiationen zurzeit noch um einen ähnlich fest verankerten Rechts- und Leistungsanspruch.
Darüber schon frühzeitig Bescheid zu wissen, ist wichtig. Noch wichtiger ist, die dafür notwendigen Kompetenzen zu entwickeln:
Es geht im Wesentlichen um soziales Lernen, um Rollen-Lernen. Das braucht Zeit und möglichst mehrfach die Gelegenheit es praktisch auszuprobieren.
Wir haben dafür ein umfangreiches Trainingsprogramm für behinderte SchülerInnen ab Klasse 7 entwickelt. Einbezogen werden darin auch LehrerInnen, Eltern und AssistentInnen. Koordiniert und zum großen Teil auch praktisch durchgeführt wird es von behinderten ExpertInnen.
Damit dies funktioniert, müssen alle Beteiligten sich gut aufeinander einstellen und zusammenarbeiten.
Über den folgenden Link bieten wir Ihnen als PDF-Dokument die 12-seitige Zusammenfassung unseres Curriculums an.
Wenn Sie Fragen dazu haben, wenden Sie sich am besten an unser SLL-Team (siehe "Kontakt & Anfahrt").