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Die Geschichte des BZSL

Hans Dieter zeigt auf BetrachterDas BZSL entstand mitten in der "Wendezeit". Im Frühjahr 1990 fanden sich mehrere behinderte Menschen im ehemaligen Ost-Berlin zusammen, um sich gegenseitig zu stärken, zu beraten, und um ihre Erfahrungen und Kräfte auch mit anderen zu teilen. Bald kamen engagierte MitstreiterInnen aus dem ehemaligen West-Berlin hinzu.

Die FassadeEine nicht mehr vermietbare Altbauwohnung mit kaputter Heizung im damals noch ziemlich heruntergekommenen Stadtbezirk Prenzlauer Berg war billig zu haben. Nach kurzer Zeit öffnete hier die erste Beratungsstelle für behinderte Menschen in Berlin, die nach dem "Peer-Counseling-Prinzip" arbeitet: Betroffene beraten Betroffene - kompetent, solidarisch und ermutigend zu selbstbestimmter Lebensführung.

GruppeAlle arbeiteten ehrenamtlich und finanzierten die notwendigen Sachausgaben aus eigenen Mitgliedsbeiträgen. Später gelang es, mit Zuschüssen vom Arbeitsamt und mit Projektgeldern die Angebote zu erweitern und zugleich Arbeitsplätze für schwer-behinderte MitarbeiterInnen zu schaffen.

Inzwischen engagieren sich im Verein Menschen im Alter von Mitte 20 bis Mitte 50. Mit unterschiedlichen Behinderungen, Fähigkeiten und Tempera-menten, berufstätig oder berentet, in Partnerschaft lebend oder (noch) solo, mit Assistenz oder ohne.

Alle bringen ihre Erfahrungen ein. Und weil die zum Teil schon weiter zurück reichen, beginnt "unsere Geschichte" nicht erst mit der Vereinsgründung.

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